P R O B L E M E

P R O B L E M E können zu einem Riesenberg, zu einem Gebirge heranwachsen. RIESIGE PROBLEME sind dann UNÜBERWINDBARE HÜRDEN. Es beginnt meist ganz klein und unmerklich und wird immer schwieriger. Die Konsequenzen in der Zukunft erscheinen immer größer, je mehr du versuchst, das Problem zu beheben. Es wird von einem Stein zu einem Felsen, von einem Felsen zu einem Berg und von einem Berg zu einem Gebirge. Unüberwindbar, unüberbrückbar, unumgehbar, unheimlich, bedrohlich, ja das Problem übernimmt deinen Verstand, du kannst nur noch an dieses Problem denken. Du wirst immer ratloser, immer nervöser, immer schwächer, dir gehen die Ideen, die Auswege aus. Keine Option mehr – totale Ohnmacht. Und dann fühlst du dich scheußlich, abstoßend, als Versager oder du wirst aggressiv, denn wenn es nicht funktioniert, dann erzwingst du es halt. Egal was du machst, es wird nicht besser.

 

Kann es sein, dass du dich in diesem Moment, dem Moment deiner Frustration, ganz auf das Problem konzentrierst und völlig vergisst, wer du eigentlich bist?

 

Nur so als phantasievolle Idee: Stell dir vor, du bist ein unendliches, vollkommenes Wesen, welches in diesem Moment ein Problem in diesem Lebensaugenblick hat. Wie groß ist dann die Bedrohung, wie sehr gefährdet das Problem dein Sein - in der UNENDLICHKEIT? Könnte es sein, dass dann genau dieses Problem, welches unüberwindbar erscheint, nur ein Witz, eine minimale Kleinigkeit wird, eine Mücke, die sich zu einem Elefanten aufbläst? Könnte es sein, dass du als unendliches Wesen Auswege siehst, die du in dieser eingeschränkten Position nicht erwägen würdest?

 

Worum geht es eigentlich?

Es geht nicht darum, keine Probleme mehr zu haben.

 

Es geht auch nicht darum, perfekt, ohne Fehler zu sein.

 

Es geht darum, wieder zum Kind zu werden,

 

sich voller Freude und Spannung dem Leben hinzugeben,

 

sich überraschen zu lassen,

 

Vergangenes vergehen zu lassen,

 

neue Wege zu gehen,

 

kreativ und frei zu sein,

 

sich selbst zu vertrauen.

 

Es geht darum seinem eigenen unendlichen, göttlichen, licht- und liebevollen Wesen zu vertrauen,

 

sich zu öffnen und das Leben zu begrüßen.

 

Wie soll das gehen?

 

Verbinde dich mit deinem Herzen und finde dich selbst.

 

Dann verbinde dich ganz sanft mit allem was dich umgibt.

 

Und dann spüre die Liebe in allem, was da ist.

 

Nimm die Liebe an und lasse sie durch dich und durch alles fließen.

 

So heilst du dich und hilfst allem anderen zu heilen.

 

Liebevoll zu sein bedeutet nicht zu allem Ja und Amen zu sagen.

Liebevoll zu sein bedeutet nicht zu allem Ja und Amen zu sagen.

 

Jeder Mensch ist anders, hat andere Prägungen, andere Erfahrungen, andere Bedürfnisse. Es wäre daher ausgesprochen seltsam, wenn alle Menschen gleich wären. Es ist ganz einfach für ein glückliches Leben fördernd zu wissen, wer du bist und was dich glücklich macht. So kannst du deine Grenzen setzen und dich selbst zum Ausdruck bringen.

 

Nicht alles, was auf dich zukommt, an dich herangetragen wird, dir zugemutet wird, ist gut für dich. Genauso ist nicht alles zum Wohle aller, was du gerne tun würdest oder haben willst.

 

Wir Menschen haben daher ein tolles Konzept entwickelt, um etwas abzulehnen. Dieses Konzept heißt NEIN SAGEN. Das klingt so einfach, doch viele Menschen haben Probleme damit.

 

Ein liebevolles Nein ist oft viel besser für alle Beteiligten, als ein aufgezwungenes oder erduldetes Ja.

 

Mit jedem Ja, welches du eigentlich nicht willst, tust du dir selbst nichts Gutes. Diese Duldungen, diese Energien bleiben in dir, um dann oft viel später, in dir zu brodeln. Irgendwann explodierst du dann wegen einer Kleinigkeit, reagierst unangemessen, was dann andere Menschen, die dafür gar nicht zuständig sind, verletzt. Außerdem arbeiten diese gespeicherten Energien, oder Erfahrungen in dir, sie machen dich „unrund“, klein, freudlos, gehässig, wütend, apathisch, depressiv, jedenfalls keineswegs glücklich. Dein Plan mag sein, Streit zu vermeiden, Diskussionen aus dem Weg zu gehen, nicht aufzufallen, das mag auch kurzfristig gelingen. Doch langfristig wirst du darüber geschwächt.

 

Individuelles Sein versus Scheinharmonie.

 

Wie fühlt sich das jetzt für dich an?

 

Ist es nicht besser ein paar Ecken und Kanten zu haben und dabei in der Kraft, in der Freude, in der Selbstbestimmung zu sein?

 

Immerhin bist du vollkommen in deinem Sein, du brauchst dich nicht verstecken, du darfst deine Masken ruhig abnehmen.

 

Wie heißt es so schön – „ein Nein zu etwas ist ein Ja zu dir“

 

Das Gedankenexperiment.

Das Gedankenexperiment.

 

Stell dir vor, du könntest mit deinen Gedanken deine Welt erschaffen.

 

Wenn du Traurigkeit suchst, weil dein Leben nicht deinen Wünschen entspricht, dann würdest du Traurigkeit erleben.

 

Wenn du Ohnmacht suchst, weil du die Verantwortung über Teile deines Lebens nicht übernehmen willst, dann würdest du Überforderung, krankmachenden Stress, Menschen, die dich unterdrücken, als unüberwindbare Gegenspieler erleben.

 

Wenn du Leichtigkeit suchst, weil du nicht mehr gedrückt und gebückt sein willst, dann würdest du Glück und Hilfe bekommen und nicht mehr alles kontrollieren wollen.

 

Wenn du Liebe suchst, dann würdest du die Göttlichkeit in allem erleben.

 

Stell dir vor, es wäre so leicht.

 

Du setzt dich auf einen Sessel, schließt deine Augen, lässt alle Gedanken ziehen, bist immer mehr bei dir, bei deinem Sein und dann…

 

Du hast den freien Willen.

 

Du bist Schöpfer deines Lebens.

 

Was du aussendest, ziehst du an.

 

Stell dir vor, dass dies Realität ist.

 

Stell Dir vor...

Stell Dir vor, die Welt würde von einem auf den anderen Moment anders funktionieren.

 

Es wäre nur eine klitzekleine Änderung.

 

Gehe mit mir auf eine Reise,

 

in eine Welt, in welcher der Verstand dem Herzen Untertan ist,

 

in eine Welt in der Ehrlichkeit und Empathie wichtig sind,

 

IN EINE WELT, IN DER LIEBE DAS WICHTIGSTE IST.

 

Die Gefühle würden uns beraten und der Verstand würde das Herz unterstützen.

 

Lügen wären mit Schmerzen verbunden.

 

Hass und Gewalt wären unaushaltbar.

 

Wir bräuchten keine Verteidigung mehr, da es keine Angriffe gäbe.

 

Mitgefühl wäre selbstverständlich.

 

Wir würden mit Freude geben und nehmen.

 

Wir würden uns mit allen anderen Menschen freuen.

 

Wir würden die Natur lieben.

 

Wir würden immer unser Bestes geben und das Beste erhalten.

 

Wir würden uns gegenseitig fördern.

 

Wir könnten uns vertrauen.

 

Wir würden aus unserem Herzen schöpfen.

 

Ach wäre das schön!

 

Möglich wäre es.

 

Stillstand.

Stillstand.

 

Dein Leben ist einigermaßen ok.

 

Du hast es dir so eingerichtet.

 

Du lebst so vor dich hin.

 

Doch es hat kaum Höhepunkte.

 

Du hast auch keine Ziele.

 

Deine Wünsche hast du vergessen.

 

Du willst auch nichts mehr ändern, denn du hast Angst vor …

 

Eigentlich weißt du gar nicht wirklich wovor du Angst hast, es ist einfach besser nichts zu ändern.

 

Du hast deinen Schutzpanzer, der dir hilft.

 

Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass dein Leben zurzeit eingeschränkt ist.

 

Die Schranken begrenzen dich.

 

Sie lassen vieles nicht mehr an dich ran.

 

Wenn, das für dich gut ist, dann bleibe so.

 

 

 

Glaubst du, dass dies Alles ist, was zählt?

 

Glaubst du, dass Gott dir deine Begabungen, deine Gefühle, deine Kreativität geschenkt hat, damit du so lebst?

 

Glaubst du, dass es der Sinn des Lebens ist, nichts zu verändern, sich nicht weiter zu entwickeln?

 

Glaubst du, dass du keine Wünsche, keine Ziele, keine Sehnsüchte mehr brauchst?

 

Bist du glücklich?

 

Bist du lebendig?

 

Achtest du dich?

 

Liebst du dich?

 

 

 

Du kannst jederzeit neue Wege einschlagen, wenn du willst.

 

Schutzpanzer sind keine Garantie für ein sicheres und glückliches Leben.

 

Doch wenn du weißt, wer du bist, kannst du dein Leben neugestalten.

 

 

 

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)

 

 

 

 

Und am Ende aller Tage...

Ich frage mich manchmal, ob all meine Bemühungen irgendetwas bringen, irgendetwas bewirken, irgendjemand bemerkt.

 

Dann weiß ich im gleichen Augenblick, dass nichts umsonst ist, denn Alles bleibt, Nichts geht verloren.

 

Mein Leben ist ein Entwicklungsprozess, eine Erfahrung, ein Geschenk und ich bin Akteur, Beobachter, Schöpfer, ich bin ein Teil von Allem und Alles ist Teil von mir.

 

Es ist so, als ob ich Teil eines unendlich großen Orchesters bin.

 

Es ist ein Spiel voller Überraschungen und Chancen.

 

Und am Ende aller Tage sind wir reine Energie.

 

Und am Anfang aller Tage waren wir reine Energie.

 

Und dazwischen sind wir reine Energie in Ausdrucksform.

 

Wir sind aus der göttlichen Energie geboren.

 

Wir kehren in die göttliche Energie zurück.

 

Alles ist in uns und wir sind in allem.

 

Wir kommen aus dem Licht und der Liebe,

 

wir gehen in das Licht und die Liebe,

 

wir sind Licht und Liebe.